B├╝rgernaher B├╝rgermeister
Stabile kommunale Abgaben
Familienfreundliche Gemeinde
Lebhafte Orte
Leistungsstarke Feuerwehren vor Ort
So geht es weiter
Ein B├╝rgermeister mit R├╝ckgrat

 

Ich bin ÔÇŽ

… ein b├╝rgernaher B├╝rgermeister

Aus ├ťberzeugung und mit Leib und Seele bin ich seit 2004 Ihr B├╝rgermeister.

Die Gemeinde und die Menschen sind mir ans Herzen gewachsen.

Das Brot des K├╝nstlers ist ja bekannterma├čen der Applaus, nicht anders geht es mir. Die vielen positiven R├╝ckmeldungen von B├╝rgern, denen ich in konkreten Lebenssituationen geholfen haben, sind besondere Motivation f├╝r mich.

Jeder B├╝rger kann bei Problemen einen Gespr├Ąchstermin mit mir vereinbaren. Besonders beliebt sind die B├╝rgermeister-Fr├╝hsprechstunden von 7 bis 9 Uhr, bei denen eine Anmeldung nicht erforderlich ist.

Da ich auf keine Belange einer Partei oder Fraktion bzw. eines Ortes R├╝cksicht nehmen muss, kann ich mich voll und ganz auf die Interessen des B├╝rgers konzentrieren. Bei mir steht der B├╝rger im Mittelpunkt:

Meine Partei sind die B├╝rger

Die Verwaltung habe ich zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb umgebaut.

Um bei immer knapper werdenden Kassen weiterhin die Qualit├Ąt der Verwaltung zu erhalten, setze ich bereits seit Jahren auf interkommunale Zusammenarbeit. Mit den Gemeinden Schleiden, Hellental und Kall arbeiten wir im Ordnungsbereich sehr erfolgreich zusammen. Im Rahmen der Schulverwaltung gibt es eine erfolgreiche Kooperation mit den Gemeinden Nettersheim und Dahlem.

Ebenfalls ist die F├Ârderung des Klimaschutzmanagements nur der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nettersheim zu verdanken.

 

Aber hier geht noch viel mehr: Blankenheim, Nettersheim und Dahlem werden intensiv pr├╝fen, welche Aufgaben in Zukunft gemeinsam gel├Âst werden k├Ânnen. Hier darf es keine Tabus geben.

Ich stehe f├╝r …
… stabile kommunale Abgaben

Geb├╝hren und Steuern sind in den letzten 11 Jahren weitgehend stabil geblieben, teilweise konnten sie sogar gesenkt werden. Voraussetzung hierf├╝r ist vor allem eine professionelle und kostenoptimierte Verwaltung. Daf├╝r stehe ich auch in Zukunft ein.

Hier einige Beispiele:

Stra├čenreinigungsgeb├╝hr: 1,10 ÔéČ/ lfd. Meter: stabil seit 2009

Schmutzwassergeb├╝hr:

2004: 3,08 ÔéČ/cbm

2009: 3,00/cbm

2015: 3,20 ÔéČ/cbm

Niederschlagswassergeb├╝hr:

2004: 1,32ÔéČ/cbm

2009: 0,50ÔéČ/qm

2015 0,48ÔéČ/qm

Abfallentsorgung am Beispiel eines 4-Personen-Haushalts:

2004: 228,36ÔéČ

2009: 255,36ÔéČ

2015 192,50 ÔéČ

 

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… eine familienfreundliche Gemeinde

Familien f├╝hlen sich dann wohl, wenn die Struktur im Kindergarten- und Schulbereich in Ordnung ist. Heute wird es immer wichtiger werden, Familie und Beruf im Einklang zu bringen. In Blankenheim sch├Ątzen Eltern und Kinder ein gut funktionierendes Bildungs ÔÇôund Betreuungssystem.

Durch einen konsequenten Ausbau unserer Kitas f├╝r Kinder unter drei Jahren wurden unsere Kinderg├Ąrten wettbewerbsf├Ąhig gemacht. Keine Gemeinde im Kreis Euskirchen hat gemessen an der Einwohnerzahl soviele U3 Pl├Ątze wie unsere Gemeinde. Insgesamt wurden rund 440 TSD ÔéČ in die Kinderg├Ąrten Blankenheim, Dollendorf, Lommersdorf, M├╝lheim und Ripsdorf ┬áinvestiert.

L├Ąngst wissen die Eltern der Grundschulkinder unsere Offene Ganztagsschule (OGS) zu sch├Ątzen. Noch im Jahre 2003 wurde die OGS mehrheitlich vom Gemeinderat abgelehnt. Im Sinne der hilfesuchenden Eltern konnte ich erfolgreich ├ťberzeugungsarbeit leisten.┬á Im Jahre 2006 wurde unsere Offene Ganztagsschule gegr├╝ndet. Seitdem ist sie eine Erfolgsgeschichte.

Es war ein harter Kampf, der sich gelohnt hat: In 2013 wurde trotz gro├čem Widerstand mancher betroffener Schultr├Ąger in der Nachbarschaft unsere Gesamtschule gegr├╝ndet. Auch hier hat sich nun die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nettersheim als Erfolgsfaktor erwiesen. Nun ist die weiterf├╝hrende Schule f├╝r unsere Gemeinde gesichert. Endlich k├Ânnen unsere Kinder auch in unserer Schule Abitur machen. Ihnen┬á bleiben weite Busfahrten erspart. Unsere Gesamtschule hat eine hervorragende Schulleitung, sie genie├čt bestes Renomee, die hohen Anmeldezahlen sind deshalb kein Wunder. Endlich wird den Eltern der gro├če Entscheidungsdruck nach der 4. Klasse genommen. Ich bin stolz darauf, dass der Rat mich hier immer mit einstimmigen Beschl├╝ssen unterst├╝tzt hat. Als Vorsteher des Gesamtschulzweckverbandes werde ich weiterhin daf├╝r Sorge tragen, dass in die Zukunft der Schule investiert wird (vor allem f├╝r eine zeitgem├Ą├če Mensa), dass unsere Gesamtschule ihren guten Ruf beh├Ąlt.

 

Die Blankenheimer Eigenheimzulage gibt es f├╝r bauwillige Eltern mit Kindern. Dadurch konnten wir den Verkauf gemeindeeigner Grundst├╝cke forcieren.

Der Jugend ÔÇôund Seniorenbus bietet f├╝r Aktivit├Ąten in der Jugend- und Seniorenarbeit eine kosteng├╝nstige Transportm├Âglichkeit.

Wichtig ist, dass unser Jugendzentrum erhalten bleibt. Hier sind wir darauf angewiesen, dass der Kreis Euskirchen die Finanzierung fortsetzt. Sobald die Finanzierung gesichert ist, werden wir wieder eine geeignete p├Ądagogische Kraft f├╝r das Jugendzentrum finden.

Familienfreundlich ist eine Gemeinde auch dann, wenn Sie wohnortnahe Arbeitspl├Ątze bietet.

 

Das Gewerbegebiet ist mittlerweile fast zu 100 Prozent┬á belegt. Die noch wenigen Grundst├╝cke werden wir nur noch an Inhaber-gef├╝hrte Betriebe mit einer entsprechend garantierten Anzahl von Arbeitspl├Ątzen abgeben. Auch hier ist interkommunale Zusammenarbeit gefragt. Mit den Nachbargemeinden bin ich einig, dass wir ein gemeinsames interkommunales Gewerbegebiet ben├Âtigen. Die nachhaltigsten Arbeitspl├Ątze sind die, die nicht ins Ausland wegrationalisiert werden k├Ânnen. Solche Arbeitspl├Ątze bieten vor allem die touristischen Unternehmen. In meiner Amtszeit, wurden wichtige touristische Meilensteine gesetzt: Tour de Ahrtal, Blankenheim Sommer am See, Eifelsteig, Ahrsteig, Dokumentationszentrum f├╝r die R├Âmerstra├če und vieles mehr. Durch diesen Einsatz hat sich unsere Gemeinde touristisch zur Nr. 1 im Kreis Euskirchen entwickelt.

 

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Er├Âffnung des Ahrsteiges mit der stellvertretenden Ministerpr├Ąsidentin von Rheinland-Pfalz Evelin Lemke und Landrat G├╝nter Rosenke

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Er├Âffnung des Ahrsteiges

F├╝r die Zukunft stelle ich mir vor, vor allem den Freilinger See touristisch aufzuwerten, entsprechende F├Ârderantr├Ąge sind bereits gestellt.

Wichtig ist auch ein funktionierender Personennahverkehr, mein besonderes Anliegen ist es, unseren maroden Bahnhof zu sanieren. Eigent├╝merin des Bahnhofs ist die deutsche Bundesbahn, die sich aber leider um ihr Eigentum ├╝berhaupt nicht k├╝mmert. Deshalb habe ich eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wonach es m├Âglich ist, unseren Bahnhof barrierefrei umzubauen. Diese Erkenntnisse sind nun in einen F├Ârderantrag f├╝r Nahverkehrsmittel geflossen. Gleichzeitig haben wir uns mit der Deutschen Bahn vertraglich wegen der Umsetzung der Bauma├čnahme vereinbart. Die Hausaufgaben sind gemacht, wir warten nun auf gr├╝nes Licht aus D├╝sseldorf, dass der so wichtige Umbau unseres Bahnhofs endlich vorgenommen werden kann. Nach dem Bau des P&R Parkplatzes, ist┬á es nur konsequent sich weiterhin f├╝r die Umsetzung einzusetzen. Ich werde auch in Zukunft nicht nachlassen, die Umsetzung dieses f├╝r unsere Gemeinde so wichtige Projekt einzufordern.

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Ich hatte schon einige Fernsehauftritte … um Druck auf die Bahn auszu├╝ben … mit Erfolg, die Bahn bewegte sich … jetzt warten wir auf gr├╝nes Licht aus D├╝sseldorf

 

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… lebhafte Orte

F├╝r mich sind alle 17 Orte in unserer Gemeinde wichtig.

Einzigartig im gesamten Kreis Euskirchen war es, dass fast alle Mittel aus dem Konjunkturpaket dazu verwendet wurden, um die dringende Sanierung von 12 B├╝rgerh├Ąuser zu erm├Âglichen. In Reetz und Blankenheimerdorf wurde sogar neu gebaut, dort┬á g├Ąbe es andernfalls heute keine ├Âffentlichen Treffpunkte mehr. Die genannten Betr├Ąge sind die Mittel, die die Gemeinde zur Verf├╝gung gestellt hat. Erst weitere umfangreiche bare und unbare Eigenleistungen haben die Ma├čnahmen alle erst m├Âglich gemacht.

Ahrdorf
Sanierung B├╝rgerhaus Ahrdorf
27.000,00
Alendorf
Sanierung B├╝rgerhaus Alendorf
45.000,00
Blankenheimerdorf
Neubau B├╝rgerhaus Blankenheimerdorf
165.000,00
Dollendorf
Einbau eines Treppenlifters im G├╝rzenich in Dollendorf
25.000,00
Freilingen
Au├čend├Ąmmung des B├╝rgerhauses Blankenheim-Freilingen
7.961,00
H├╝ngersdorf
Sanierung B├╝rgerhaus Blankenheim-H├╝ngersdorf
45.750,00
Lommersdorf
Sanierung B├╝rgerhaus Lommersdorf
190.000,00
M├╝lheim
Energetische  Ertüchtigung des Jugendheims Mülheim
21.000,00
Reetz
Neubau B├╝rgerhaus Reetz
150.000,00
Rohr/Lindweiler
Anbau B├╝rgerhaus Rohr/Lindweiler
60.000,00
Uedelhoven
Dachsanierung Haus der Landfrau Uedelhoven
25.650,00
Waldorf
Erweiterung und Sanierung B├╝rgerhaus Waldorf
55.000,00

├ťber einen anderen F├Ârdertopf konnte das alte Pfarrhaus in Ripsdorf zur d├Ârflichen Begegnungsst├Ątte umgebaut werden.

In Blankenheim wurde die Weiherhalle ernegetisch saniert und eine Behindertentoilette eingebaut.

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Ohne das neue B├╝rgerhaus in Blankenheimerdorf k├Ânnten die D├Ârfer vor Ort nicht mehr zusammen feiern

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Viel los bei der Einweihung des B├╝rgerhauses in Blankenheimerdorf

Die Entfernung unserer Gemeinde zu den Ballungsgebieten spielt heute oft keine Rolle mehr, wenn es eine vern├╝nftige Internetanbindung gibt. Damit wir nicht digital von der Au├čenwelt abgeschnitten werden, war ein umfangreicher Ausbau der digitalen Breitbandversorgung erforderlich. Gerade in j├╝ngster Zeit haben wir viel ┬áinvestiert: Mit Gesamtkosten von rund 840 TSD EUR und einer Zuwendung von fast 600 TSD Euro konnte das Breitbandnetz f├╝r die Orte M├╝lheim (mit Gewerbegebiet), Rohr, Lindweiler, Reetz, Freilingen und Lommersdorf ausgebaut werden. 1.200 Haushalte k├Ânnen sich ├╝ber leistungsstarkes Internet freuen. Leider unterst├╝tzen uns auch hier Bund und Land nicht ausreichend. Es ist Aufgabe von Bund und Land f├╝r gleichm├Ą├čige Voraussetzungen vor Ort zu sorgen.

Fr├╝her wurde die Sportpauschale vor allem als Deckungsmittel f├╝r den Haushalt verwendet, ohne dass hiermit besondere Projekte verwirklicht werden konnten.

Dieses System habe ich umgestellt: unsere Sportvereine haben nun die M├Âglichkeit Mittel aus der Sportpauschale zu beantragen, wenn sie bereit sind auch Eigenleistungen einzusetzen.

Mit dieser Systemumstellung konnten folgende Ma├čnahmen verwirklicht werden (F├Ârderung 205 TSD EURO im Gesamtwert von 340 TSD ÔéČ):

Verein
Datum
Ma├čnahme

FC DO-RI
04.06.2009
Multifunktionsfeld Sportanlage Ripsdorf

26.01.2011
Energetische Sanierung Umkleide am Sportplatz Ripsdorf

19.06.2009
Restarbeiten Sportplatz Dollendorf (Ballfangzaun, Holzbarriere, Zuschauerbereich, Mobiliar)

04.10.2010
Rasenm├Ąher Tennisabteilung

20.05.2011
Energetische Sanierung Tennishaus Dollendorf

07.12.2014
Tauchpumpe

Oberahr
05.06.2008
Rasenm├Ąhertraktor

31.03.2009
Energetische Ert├╝chtigung sowie Einbau einer neuen Heizung Vereinsheim Reetz

16.02.2011
Anschaffung von zwei Jugendtoren

GW M├╝lheim
13.06.2009
Spielfeldumz├Ąunung

06.03.2012
Ballfangnetz

06.09.2013
Herstellung Stromanschluss

Fortuna Rohr
22.07.2009
Rasenm├Ąher

SG Arminia Blankenheimerdorf
29.03.2011
Rasenm├Ąher und 2 Jugendtore

06.06.2013
Erneuerung Heizung und Installation thermische Solaranlage Clubhaus

TV RW Reetz
06.10.2010
Sanierung Treppenaufgang, Streicharbeiten, neue Linierung, Rasenm├Ąher

Tura Lommersdorf
18.11.2011
Stromanschluss Sportplatz Lommersdorf

SG Oberahr-Lommersdorf
12.06.2013
Sportplatzm├Ąher

Fl├Ąchendeckend haben wir im gesamten Gemeindegebiet die Stra├čenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die Kosten belaufen sich auf rund 778 TSD Euro. Wir erhielten eine F├Ârderung in H├Âhe von rund 214 TSD Euro. ┬áDa wir n den Energieverbrauch um die H├Ąlfte senken konnten, sparen wir jedes Jahr fast 90 TSD EUR ┬áein.

Diese enorme Energieeinsparung ist sowohl gut f├╝r die Umwelt als auch f├╝r den Gemeindehaushalt.

Im Stra├čen- und Wegebau habe ich eine Zusammenarbeit mit den Jagdgenossenschaften angeregt. Diese legen f├╝r bestimmte Projekte Gelder zur├╝ck, gleichzeitig verzichtet auch die Gemeinde auf ihren Anteil aus der Jagdpacht und finanziert die von der Jagdgenossenschaft und Gemeinde vereinbarte Ma├čnahme mit (so geschehen schon in Dollendorf, M├╝lheim, Ripsdorf und Waldorf)

Besonders in Mitleidenschaft sind unsere Stra├čen im Gewerbegebiet durch den starken LKW-Verkehr gezogen. Hier werden gerade gro├če Teile der Stra├čen saniert. Besonders froh bin ich, dass uns als eine von wenigen Gemeinden gelungen ist hierf├╝r eine F├Ârderung zu erhalten. Gleichzeitig versuchen wir durch bauliche Ma├čnahmen das Parken von KW zu verhindern.

 

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Sicherheit geht vor: Leistungsf├Ąhige Feuerwehren vor Ort

262 Feuerwehrm├Ąnner und 16 Feuerwehrfrauen sorgen in 13 L├Âschgruppen f├╝r unsere Sicherheit rund um die Uhr.

Besonders froh bin ich, dass es auch um den Nachwuchs gut gestellt ist. 64 Jungen und 9 M├Ądchen sind in 7 Jugendfeuerwehrgruppen wahrlich mit Feuer und Flamme dabei.

Es ist aber auch wichtig, dass die Feuerwehrkameraden die aufgrund der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausscheiden, weiterhin ihre Heimat in unserer Feuerwehr suchen und finden.

126 M├Ąnner und 5 Frauen befinden sich in der Ehrenabteilung der Gemeindefeuerwehr.

Das ist unsere Feuerwehrfamilie: Jugendfeuerwehr, die Aktiven, die Ehrenabteilung.

Nur so funktioniert Freiwillige Feuerwehr.

Wenn Frauen und M├Ąnner f├╝r uns ihr Leben riskieren, haben sie es verdient unter guten technischen und r├Ąumlichen Voraussetzungen ihren h├Ąufig lebensgef├Ąhrlichen Einsatz zu leisten.

Im Jahre 2005 habe ich veranlasst, dass wir einen Brandschutzbedarfsplan aufstellen. Wir waren mit die erste Gemeinde im Kreis Euskirchen.

Seitdem haben wir Planungssicherheit im Brandschutz.

Was in unserer Gemeinde seit 10 Jahren f├╝r den Brandschutz getan wurde, ist beachtlich:

10 Feuerwehrfahrzeuge f├╝r

Alendorf Blankenheim, Dollendorf, H├╝ngersdorf Lommersdorf, M├╝lheim, Ripsdorf, Waldorf und Rohr

6 An- Um oder gar Neubauten von Feuerwehrger├Ąteh├Ąusern in Alendorf┬á Blankenheimerdorf, Dollendorf, Freilingen, H├╝ngersdorf und Reetz.

Letztlich ist das gut angelegtes Geld. Unsere freiwilligen Feuerwehren sind bei diesen guten Rahmenbedingungen sehr motiviert. H├Ątten wir Nachwuchsprobleme, m├╝ssten wir uns Gedanken um eine Berufsfeuerwehr machen. Doch eine hauptamtliche 9-k├Âpfige Feuerwehrgruppe w├╝rde gr├Â├čere Ausgaben verursachen, als die gesamte Freiwillige Feuerwehr.

 

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So geht es weiter:

Als kleine Gemeinde genie├čt Blankenheim keine ausreichende Unterst├╝tzung von Bund und Land und dennoch ist es beachtlich, was wir gemeinsam in den letzten Jahren erreicht haben. Nat├╝rlich m├╝ssen wir auch in Zukunft jeden Euro zweimal umdrehen, ehe wir ihn ausgeben. Aber wir d├╝rfen uns auch nicht kaputtsparen

Daher ist es wichtig, alles was hier aufgebaut wurde, immer wieder sinnvoll auszubauen bzw. zu erhalten.

Dabei lege ich gro├čen Wert darauf, dass jeder unserer 17 Orte im Fokus bleibt.

In unserem Gemeinderat gibt es seit 2009 keine alleinentscheidende Mehrheitsfraktion. Das ist gut f├╝r die Demokratie. Leider sind die Fraktionen in wichtigen Angelegenheiten sehr zerstritten. Es ist f├╝r mich immer eine besondere Herausforderung die Konfliktparteien zu einem vern├╝nftigen Konsens zu moderieren. Dies wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe sein, weil die Mehrheitsverh├Ąlnisse sich ├Ąndern. Nur ein starker B├╝rgermeister wird dies k├Ânnen.

Ich habe dem Rat die Entwicklung eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes vorgeschlagen (gemeinsam mit der Gemeinde Nettersheim).

Zweistellige Millionenbetr├Ąge als F├Ârderung stehen bereit. Gemeinsam mit Eltern und Lehrer wollen wir ┬áunsere Bildungslandschaft Gesamtschule aufwerten (z.B Mensa, au├čerschulische Lernorte)

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung des Blankenheimer  Ortskerns mit den Erholungsanlagen sein.

Schlie├člich soll dieses Konzept auch ein kommunales F├Ârderprogramm f├╝r private Investoren sein, um diese bei der Geb├Ąudesanierung zu unterst├╝tzen. Leider stehen immer mehr H├Ąuser in unseren Orten leer. Ich werde was dagegen tun. Mit diesem F├Ârderprogramm k├Ânnen wir ein professionelles Leerstandsmanagement aufbauen.

Auch die Au├čenorte werden nicht zu kurz kommen. Hier stehen F├Ârdergelder aus LEADER und der Dorferneuerung zur Verf├╝gung.

Unsere Gemeinde ist auch weiterhin auf gro├čz├╝gige F├Ârderung angewiesen. Da ist es wichtig, einen erfahrenen B├╝rgermeister zu haben, der wei├č, wo die F├Ârdert├Âpfe sind und wie man an sie herankommt.

In meiner Amtszeit habe ich ├╝ber 17 Millionen Euro F├Ârderung nach Blankenheim geholt.

Das ist also Geld, welches nicht aus dem Blankenheimer Geldbeutel kommt und diesen entsprechend schont. Daf├╝r werde ich auch in Zukunft sorgen.

 

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Auch bei strittigen Themen habe ich Rückgrat.

Als B├╝rgermeister bin ich ein Mann mit Positionen. Sicherlich wird Ihnen die eine oder andere nicht gefallen. Aber der B├╝rger hat einen Anspruch darauf, dass ich Flagge zeige und mich nicht st├Ąndig mit dem Wind drehe. Deshalb sollen Sie auch wissen, wie ich zu durchaus umstrittenen Themen in unserer Gemeinde stehe:

 

Freibad:

Leider musste ich hier ein schweres Erbe ├╝bernehmen. Jahrzehntelang wurde nicht in das Freibad investiert. Mein Vorschlag, das Freibad mit Mitteln des Konjunkturpakets (Bildung) zu sanieren, wurde leider von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Bereits in meiner Haushaltsrede 2012 warnte ich davor, dass wir bald das Freibad schlie├čen m├╝ssen, wenn wir hier nichts tun. Gleichzeitig schlug ich eine B├╝rgerbefragung vor. Diese fand nun im Januar 2015 statt. Viele B├╝rger haben hieran teilgenommen. Fast 2/3 der Bev├Âlkerung sprach sich gegen das Freibad aus. Auch wenn ich pers├Ânlich die Schlie├čung sehr bedauere, habe ich nun als Demokrat diesen B├╝rgerwillen umzusetzen. Ich werde mich daf├╝r einsetzen, dass das Freibadareal nun eine sinnvolle Folgenutzung erf├Ąhrt. Hier sollte vor allem f├╝r die Jugend was Neues entstehen. Hierf├╝r sind mir schon entsprechende F├Ârdergelder in Aussicht gestellt worden. Gemeinsam mit interessierten B├╝rgern werden wir hier alle M├Âglichkeiten abw├Ągen und zur Entscheidung bringen.

 

R├Âmervilla

Als ich 2004 B├╝rgermeister wurde, war es erkl├Ąrter Wille von vielen B├╝rgern die R├Âmervilla Blankenheim touristisch in Wert zu setzen. Leider stand damals kein Geld zur Verf├╝gung. Durch unseren besonderen Einsatz im Rahmen der Regionale 2010 ist es uns gelungen, rund 1/3 aller F├Ârdergelder f├╝r das Projekt ÔÇ×Stra├če der R├ÂmerÔÇť nach Blankenheim zu holen. Entstanden ist nun der abstrakte Nachbau der porticus (Vorhalle) mit Landschaftspark sowie eines von 3 Dokumentationszentren im Guildehaus. Ich kann nachvollziehen, wenn diese Abstraktheit nicht jedermanns Sache ist, aber wie h├Ątte man anders diese riesigen Ausma├če einer Vorhalle erlebbar machen k├Ânnen. Und noch eines: K├Ânnen Sie sich noch erinnern, in welchem Zustand das Areal der R├Âmervilla war. In jedem Fall ist hier auch eine st├Ądtebauliche Verbesserung des Wohnumfeldes entstanden. Und auf die R├Âmervilla zu verzichten, h├Ątte nicht bedeutet, Geld f├╝r andere Projekte zu haben.

 

Windenergie:

Weg von der Atomenergie, hin zur ├ľkoenergie. Das ist der neue Grundsatz der deutschen Energiepolitik nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima. Mit geradezu atemberaubendem Tempo hat die schwarz-gelbe Koalition unter dem Eindruck von Fukushima eine energiepolitische Kehrtwende vollzogen. M├Âglichst schnell soll die Energiewende vollzogen werden. Das Bundeskabinett hat am 6. Juni 2011 das sofortige Aus f├╝r acht Atomkraftwerke und den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 beschlossen. Mit breiter Mehrheit hat der Bundestag am 30. Juni 2011 den vollst├Ąndigen Abschied von der Nutzung der Kernenergie in Deutschland eingeleitet. Die Landesregierung will den Anteil der Windenergienutzung an der Stromerzeugung bis zum Jahre 2020 von derzeit gut 3 auf 15 Prozent anheben. Die Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen sollen bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 zu verringern. Die Windenergie ist bereits ein wichtiger Innovationsmotor der Wirtschaft. Rund 2.800 Windkraftanlagen produzieren mittlerweile fast 40 Prozent des regenerativ erzeugten Stroms in Nordrhein-Westfalen, mit 26.000 Besch├Ąftigten erwirtschaftet die Branche mehr als 8 Mrd. Euro. Wir brauchen┬á also die Windenergie, wenn wir aus der Atomenergie aussteigen wollen und es Ernst mit dem Klimaschutz nehmen.

Keiner hat was gegen Windenergie, nur bitte nicht vor unserer┬áHaust├╝r. Mit diesem Grundsatz werden wir die Energiewende sicherlich nicht einleiten k├Ânnen. Unsere Kinder und Enkel werden darunter zu leiden haben. Wenn in einer Fl├Ąchengemeinde wie Blankenheim mit 150 Quadratkilometer 1 bis 2 Windparks mit je 6 Anlagen entstehen, muss das verkraftbar sein. Soviel Verantwortung sollten wir als Klimaschutzgemeinde im Sinne unserer Kinder und Enkel haben. Wir werden hier mit Augenma├č herangehen, wir werden den Arten- und Naturschutz beachten. Es wird keine Zerst├╝ckelung der Landschaft stattfinden und wir werden auch f├╝r ausreichenden Abstand zur Wohnhausbebauung sorgen. Aber wir d├╝rfen auch die H├╝rden nicht so hoch legen, dass danach faktisch keine Windr├Ąder gebaut werden k├Ânnen. Wir laufen Gefahr, dass unsere Planung f├╝r rechtswidrig erkl├Ąrt wird und wir dann den Investoren freie Hand lassen m├╝ssen.